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Webdesign ist virtuelle Malerei

November 25th, 2009 · No Comments

Die Zeiten, in denen das Webdesign aus den Farben Grün und Weiß bestand, sind vorbei. Heute stehen den Designern so viele Möglichkeiten zur Verfügung, eine Seite toll zu gestalten, dass es schon fast als Kunsthandwerk zu verstehen ist. Dabei muss im Webdesign aber auch ein gewisses Maß und Ziel eingehalten werden. Zu viel an grafischem Schnickschnack, und eine Site braucht ziemlich lange, bis sie geladen ist. Dies wird von den Suchmaschinen als negatives Kriterium im Bewerten der Bedienerfreundlichkeit gesehen. Man schadet sich also, wenn zugunsten einer ausgefallenen und überdimensionalen Optik die Ladezeiten verlängert werden. Hier spricht man von so genannten Barrieren, die nach Möglichkeit vermieden werden sollten, wenn Suchmaschinenoptimierung ein Thema für die Website ist.

Die Gestaltung und Anordnung von Texten, auch im Bezug auf die Auswahl der Schriftart und Schriftgröße, sowie der Formatierung von geschriebenen Absätzen, gehört zum Bereich Webdesign. Ob Buchstaben fett oder kursiv, in verschnörkelter oder klar lesbarer, gerader Schrift präsentiert werden, macht durchaus einen Unterschied. Kunden, die eine Seite als unattraktiv empfinden, werden nur ungern dort einkaufen gehen. Sie suchen sich Sites, die sie als angenehm empfinden.

Auch die Navigation auf der Seite gehört zum Webdesign. Dass sich Besucher der Site auf derselben zu Recht finden können, dass die Seite übersichtlich und gut strukturiert ist: All diese Anforderungen gilt es neben dem Schaffen einer ästhetischen Optik zu erfüllen. Kreatives Denken, aber auch Hintergrundwissen im Bezug auf die Anwendungen vereinen sich also, wenn das Webdesign für eine Seite im World Wide Web gestaltet wird. Ähnlich, wie die Farbe an der Wand eines Hauses, so nimmt mit jedem virtuellen „Pinselstrich“ die Seite allmählich ihre endgültige Form an.